Trotz widrigen Wetters machten sich am vergangenen Sonnabend wieder Scharen von Unternehmungslustigen auf den Weg in die drei Altenburger Museen. Rund 1500 Besucher wurden in der 10. Museumsnacht gezählt und ihnen wurde vieles geboten. So lockte das Schlossmuseum gleich mit drei Sonderausstellungen. Darüber hinaus fanden die Nachtschwärmer Gefallen an den zahlreichen Sonderaktionen und -angeboten. Im Agnesgarten des Schlosses bekamen die Besucher der Museumsnacht ein außergewöhnliches Highlight geboten: „Blechlawine“ – so heißt die Gruppe aus Dresden, die trommelnd auf Ölfässern den Schlosshof beben ließ.Thematisch anknüpfend an den Skatstadtmarathon war der Hausmannturm Schauplatz eines Turmlaufes. Und obwohl der Lauf in dem fast stufenlosen Turm kein Zuckerschlecken war, machten 74 Männer, Frauen und Kinder mit. Der älteste Turmläufer war 63 Jahre alt, der Jüngste erst 4. Die beste Zeit schaffte übrigens Paul Härtel, der für den Lauf hinauf nur 19,36 Sekunden benötigte. Damit war er sogar schneller als Thomas Dold, der als Gewinner des Treppenlaufs im Empire-State-Building zu einiger Berühmtheit gelangte. Der Turmlauf war nur einer von vielen Höhepunkte der 10. Museumsnacht. Schon jetzt dürfen die kulturinteressierten Nachtschwärmer gespannt sein, was sich die Veranstalter zur 11. Museumsnacht einfallen lassen werden.
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