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Artikel vom: 20.10.2011
Barbarossa auf Schloßwiese
In der Abwägung der Standorte Residenzschloss Altenburg und der Schlossparkwiese am Teehaus hat sich die Arbeitsgruppe Festspiele des Altenburger Stadtrates zu Beginn der Woche mit dem Festspielbüro und Moderator Marian Riedel (MDR) in einer turnusmäßigen Sitzung beraten und hat entschieden. Mit sechs ja, zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme votierten die Stadträte für die Antragstellung zur Genehmigung des künftigen Spielortes der Altenburger Barbarossa Festspiele an der Schlossparkwiese am Teehaus und beauftragten die Verwaltung die entsprechenden Schritte einzuleiten. Die sogenannte „Teehauswiese“ ist seit Jahrzehnten ein eingeführter traditioneller und beliebter Veranstaltungsort. Mit der umfänglichen Restauration und Fertigstellung des Teehauses im nächsten Jahr könnte ein schöner und eleganter Rahmen für die Festspiele entstehen. Auch bietet das Gelände Raum für mögliches Wachstum - so auch bei den Zuschauerzahlen. Geplant sind zunächst 1.300 Sitzplätze (im Schlosshof: 972). Insgesamt könnten dann bis zu 300 Mitwirkende, u.a. auch im Vorprogramm, agieren. Zur Entscheidungsfindung sollen auch verschiedene Gutachten (Sicherheit, Brandschutz, Denkmalsschutz sowie Schallschutz) dienen. Mit einer Entscheidung durch die Verwaltung ist Ende des Jahres zu rechnen.
Das Durchführen von Festspielen, auch in der erforderlichen Größenordnung der ehemaligen Prinzenraub Festspiele mit ca. 1.400 Personen im Residenzschloss Altenburg, ist aufgrund neuer Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen grundsätzlich nicht mehr unter den gegebenen Bedingungen möglich. Dabei spielen Erkenntnisse aus den bedauerlichen Vorfällen einer Veranstaltung in Duisburg im vergangenen Jahr ebenfalls eine Rolle.
Die Arbeitsgruppe sprach der Verwaltung die Empfehlung aus, für den gesamten Residenzschlosskomplex grundsätzlich eine neues umfängliches Sicherheits- und Brandschutzgutachten und daraus resultierend ein neues Nutzungskonzept erarbeiten zu lassen.
Das Durchführen von Festspielen, auch in der erforderlichen Größenordnung der ehemaligen Prinzenraub Festspiele mit ca. 1.400 Personen im Residenzschloss Altenburg, ist aufgrund neuer Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen grundsätzlich nicht mehr unter den gegebenen Bedingungen möglich. Dabei spielen Erkenntnisse aus den bedauerlichen Vorfällen einer Veranstaltung in Duisburg im vergangenen Jahr ebenfalls eine Rolle.
Die Arbeitsgruppe sprach der Verwaltung die Empfehlung aus, für den gesamten Residenzschlosskomplex grundsätzlich eine neues umfängliches Sicherheits- und Brandschutzgutachten und daraus resultierend ein neues Nutzungskonzept erarbeiten zu lassen.
Quelle:
PM
Kommentare
SabineB | 25.10.2011 19:38
Ich bitte die Stadtväter darum, sich das noch einmal genau zu überlegen. Der Schloßpark ist ein Ort der Ruhe und Erholung. Ich fürchte, dass die schöne Teehaus-Wiese dauerhaft geschädigt wird und so ein Schandfleck entsteht.
Bernd | 24.10.2011 09:17
Verschandelt nicht den Schlosspark!
Rotbart | 20.10.2011 20:25
Stoppt diese Geldverschwendung, liebe Stadträte!
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